Umbaumaßnahmen

Im Zuge der Umbaumaßnahmen am Gebäude 2504 werden wir für einen Zeitraum von ca. 2 Jahren in Ausweichquartiere (Callinstr. 22 - Gebäude 3423; Callinstr. 24 - Gebäude 3424;  Schneiderberg 39 -LNQE- Gebäude 3430; Callinstr. 1 - Gebäude 2511; Callinstr. 3 - Gebäude 2501) umziehen. Im Gebäude 2504 sind nach dem 10.06.2013 keine Mitarbeiter des Instituts mehr anzutreffen. Die für diesen Zeitraum geänderten Anfahrten sind bitte zu beachten.

Gebäude 3424, Callinstrasse 22 - - - Prof. Dr. Jürgen Caro, Prof. Dr. Jörg Becker, Dr. Dominik Bremm, Yvonne Gabbey-Uebe, Kerstin Battermann

Gebäude 3423, Callinstrasse 24 - - - Prof. Dr. Paul Heitjans, Prof. Dr. R. Imbihl, Apl.-Prof. Dr. Jens-Uwe Grabow, Dipl.-Chem. Verena Becker

Gebäude 2501, Callinstrasse 3 - - - Kerstin Janze, Marita Schlüter, Wolfgang Rogge

Gebäude 2511, Callinstrasse 1 - - - Apl.-Prof. Dr. Armin Feldhoff, Frank Steinbach

Gebäude 3430, Schneiderberg 39 - - - Dr. Nadja Bigall, Dr. Dirk Dorfs

Gebäude 2505, Schneiderberg 1b - - - Wilfried Becker, Peter Mühr, Markus Köhler

Gebäude 2705, Am Kleinen Felde 30, Raum 221 - - - Frau Prof. Dr. Irmgard Frank

Anfahrtsbeschreibung-deutsch

Direction-english

 

 

Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Sollte es zu Darstellungsfehlern kommen, haben sie wahrscheinlich einen veralteten Link verwendet. Die neue Adresse des PCI ist www.pci.uni-hannover.de

Deutsch-Chinesisches Labor für anorganische Membranforschung als gemeinsame Forschergruppe in Guangzhou (China) – Hannover (Deutschland) eröffnet

Die Trennung von Gasen und Flüssigkeiten durch Membranpermeation erringt zunehmend den Rang einer Schlüsseltechnologie für eine moderne Volkswirtschaft. Membrantrennverfahren sind ökonomisch und ökologisch vorteilhaft, da sie energieeffizient sind und abfallfrei arbeiten. Zunehmend werden Membranen aus dünnen Metallfilmen, Keramik- oder Molekularsiebschichten entwickelt, die neue Anwendungsgebiete erschließen wie z.B. die Aufreinigung von Erdgas, die Luftzerlegung in Sauerstoff und Stickstoff oder die Abtrennung von Wasserstoff aus Bio-Raffinerien für neue umweltfreundliche Technologien.

Chinesische und deutsche Wissenschaftler sind auf diesem Gebiet weltweit führend, insbesondere die Arbeitsgruppen von Haihui Wang an der South China University of Technology in Guangzhou (Kanton) und Jürgen Caro an der Leibniz Universität Hannover. Haihui Wang hat vor kurzem den hoch angesehenen ,,Distinguished Young Scientist Award“ der NSFC erhalten, der dreimal pro Jahr für Chemische Technologie vergeben wird. Jürgen Caro erhielt 2013 den ,,Breck Award“ der International Zeolite Association und die ,,Ostwald Medaille“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Beide Chemiker verbindet, seit dem Aufenthalt von H.H. Wang in Hannover im Rahmen eines Stipendiums der Humboldt-Stiftung, eine lange Freundschaft. Nach dem Motto, wonach 1 + 1 mehr als 2 sein kann, beschlossen Prof. Caro und Prof. Wang, ein gemeinsames Labor für Membranforschung an den beiden Standorten Guangzhou und Hannover zu gründen mit dem Titel ,,Inorganic Membranes: Advanced Technology for Clean Energy and Clear Environment”. Diese Vision eines gemeinsamen Labors wird durch die großzügige Finanzierung als Forschergruppe durch das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Forschungsförderung (Sino-German Center for Research Promotion, SGC), Beijing, möglich. Das SGC wurde durch National Natural Science Foundation of China (NSFC) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Jahr 2000 gegründet und wird seitdem durch diese Trägerorganisationen zu je 50% finanziert. Das SGC ist einzigartig in seiner Funktion als chinesisches und deutsches Joint Venture für Forschungsförderung.

Am 26. November 2013 wurde der Chinesische Standort des Gemeinschaftslabors an der South China University of Technology (SCUT) in Guangzhou (Kanton) feierlich eröffnet. In seiner Eröffnungsansprache hob der Vizepräsident der SCUT, Prof. Min Zhu, die Bedeutung der internationalen Forschungskooperation für China hervor. Prof. Qing Chang, Director of the International Cooperation Bureau of NSFC, erläuterte die Ziele der Chinesischen Forschungskooperation. Prof. Miaogen Zhao, Deutscher Vizedirektor am SGC, betonte die besondere Bedeutung Chinas in der Deutschen Forschungskooperation. Der Ständige Vertreter am Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Kanton, Herr Jochen Künzel, erinnerte an das Zusammenspiel von Wissenschaft, Kultur und Ökonomie in den Beziehungen Deutschland – China. Als Abschluss der Eröffnungszeremonie wurde am Haupteingang der School of Chemistry and Chemical Engineering an der SCUT die unten gezeigte Tafel enthüllt. Das Foto zeigt von links nach rechts: H.H. Wang, Z.G. Zhang, Q. Chang, M. Zhu (Chinesische Seite), und M.G. Zhao, J. Caro, J. Künzel (Deutsche Seite).

Gastprofessur für Jürgen Caro von der Leibniz Universität Hannover, an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften

Die Trennung von Gasen und Flüssigkeiten durch Membranpermeation erringt zunehmend den Rang einer Schlüsseltechnologie für eine moderne Volkswirtschaft. Membrantrennverfahren sind ökonomisch und ökologisch vorteilhaft, da sie energieeffizient sind und abfallfrei arbeiten. Zunehmend werden Membranen aus dünnen Metallfilmen, Keramik- oder Molekularsiebschichten entwickelt, die neue Anwendungsgebiete erschließen wie die Aufreinigung von Erdgas, die Luftzerlegung in Sauerstoff und Stickstoff oder die Abtrennung von Wasserstoff aus Bio-Raffinerien für neue umweltfreundliche Technologien.

Chinesische und deutsche Wissenschaftler nehmen auf dem Gebiet der Gastrennung durch Molekularsiebmembranen eine weltweit führende Position ein. Dies trifft insbesondere auf Prof. Aisheng Huang vom Ningbo Institute of Materials Technology & Engineering (NIMTE), der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) und Prof. Jürgen Caro von der Leibniz Universität Hannover zu. Die beiden Chemiker Huang und Caro sind auch durch eine persönliche Freundschaft seit 6 Jahren verbunden, als A.S. Huang mehrere Jahre als PostDoc in der Gruppe Caro arbeitete.

Huang und Caro beschlossen daher, ihre Kooperation fortzuführen und durch die Ernennung von Jürgen Caro zum Gastprofessor an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Beide Wissenschaftler, Huang und Caro, sind auch Gruppenleiter im Joint Sino-German Lab on “Inorganic Membranes: Advanced Technology for Clean Energy and Clear Environment”, welches im November 2013 an den Standorten Guangzhou und Hannover gegründet wurde und welches als Forschergruppe durch das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Forschungsförderung finanziert wird (Sino-German Center for Research Promotion, SGC). Das SGC wurde gemeinsam von der National Natural Science Foundation of China (NSFC) and the Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in 2000 gegründet und erhält je 50% seiner Zuwendungen von den beiden Seiten.

Die Abbildung zeigt Prof. Runwei Li, Vice Director des NIMTE, beim Überreichen der Urkunde während der Antrittsvorlesung am 22. November 2013.

Breck-Preis der Internationalen Zeolithassoziation wurde an Prof. J. Caro verliehen

J. Caro, Professor für Physikalische Chemie an der Leibniz Universität Hannover hat zusammen mit Professor Michael Tsapatsis, University of Minnesota, USA, den Breck-Preis der Internationalen Zeolithassoziation erhalten. Der von der Universal Oil Products (UOP), einem Unternehmen der Honeywell-Gruppe, gestiftete Preis, ist nach einem der leitenden Zeolithforscher der Union Carbide, Donald W. Breck, benannt und wird alle drei Jahre für die bedeutendste Forschungs- und Entwicklungsleistung auf dem Gebiet nanoporöser Materialien im letzten Dreijahreszeitraum vergeben. Caro und Tsapatsis erhielten den Preis auf der Moskauer Internationalen Zeolithkonferenz im Juli 2013 vor nahezu tausend Konferenzteilnehmern für ihre bahnbrechenden Arbeiten zu einer neuen Generation von Gastrennmembranen.

Das Foto zeigt von links: A. Corma, Vorsitzender des Breck-Preis-Komitees, Universität Valencia, Spanien, J. Caro, Leibniz Universität Hannover, Deutschland,  M. Tsapatsis, Universität Minnesota, USA, und G. Bellussi, Präsident der Internationalen Zeolithassoziation, ENI Research, Italien.

Wilhelm-Ostwald-Medaille 2013 wurde an Herrn Prof. Jürgen Caro verliehen

Wilhelm-Ostwald-Medaille

Herr Caro, Professor für Physikalische Chemie an der Leibniz Universität Hannover, wurde am 12. April für seine herausragenden Arbeiten zur Entwicklung nanoporöser Materialien für die Energietechnik mit der Wilhelm-Ostwald-Medaille der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ausgezeichnet. Die Wilhelm-Ostwald-Medaille wird jährlich in Anerkennung besonderer wissenschaftlicher Leistungen, vorwiegend auf dem Gebiet der Natur- und der Ingenieurwissenschaften, verliehen.

Herr Prof. Dr. rer. nat. habil. Jürgen Caro ist ein weltweit renommierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der nanoporösen Materialien, dafür sprechen 270 Publikationen und 38 Patente. Herr Caro erforscht aktuell, auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie, die Wandlung und Speicherung von Energie durch und in nanoporösen Materialien.

Konkrete Anwendungsfelder seiner Forschung sind die Katalyse und elektrochemische Systeme wie die Solarzelle, die Brennstoffzelle oder die Batterie. Somit steht die Arbeit von Herrn Caro in direktem Zusammenhang mit dem Namensträger der Medaille, Wilhelm Ostwald, der als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse und die Elektrochemie im Jahre 1909 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Ganz im Sinne Ostwalds ist Herr Caro ebenfalls europaweit aktiv - drei Forschungsprojekte der Europäischen Union im 7. Rahmenprogramm (dem wichtigsten europäischen Förderprogramm für Forschung) werden gegenwärtig durch ihn bearbeitet. Außerdem engagiert er sich als Direktoriumsmitglied des „European Nanoporous Materials Institute of Excellence“. Die Naturwissenschaftliche Fakultät gratuliert Herrn Caro zu dieser besonderen Auszeichnung und dankt ihm für sein Engagement und seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

 

Personelles

Neuer Humboldtianer: Dr. Yi Liu

Am 01.06.2012 hat Dr. Yi Liu seinen 2-jährigen Aufenthalt als Humboldt Research Fellow im AK Caro begonnen. Dr. Liu kommt vom Dalian Institute of Chemical Physics der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Er befasst sich mit einer neuen Generation von Molekularsiebmembranen zur Gastrennung: Covalent  organic frameworks (COFs)

 

Dr. Dorfs besetzt die ehem. Wark-Stelle

Herr Dr. Dirk Dorfs hat am 1. Oktober als Habilitand im Arbeitskreis Caro begonnen. Herr Dorfs ist gebürtiger und studierter Hamburger (AK Weller). Er wurde in Dresden promoviert (AK Eychmüller) und war danach als PostDoc in Israel und Italien tätig. Sein Arbeitsgebiet sind Halbleiternanokristalle, also bunte Nanoteilchen, die in ihren Eigenschaften zwischen  Molekül und Feststoff angesiedelt sind. Guten Start und viel Erfolg.

Letzte Änderung: 13.12.2013
 
Verantwortlich PCI Hannover