CSC-Stipendiatin tritt der Forschungsgruppe für Molekularstrahlspektroskopie bei
Wir begrüßen Xiujuan Wang als vom China Scholarship Council (CSC) geförderte Gastdoktorandin am Institut für Physikalische Chemie. Sie hat ihren Bachelor-Abschluss in Chemie am Mianyang Teachers' College und ihren Master-Abschluss in Chemie an der Chongqing University in China erworben. Seit dem 1. Oktober 2022 ist sie für eine geplante Dauer von vier Jahren als Doktorandin in der Gruppe von Prof. Dr. Grabow tätig.
In der Gruppe von Prof. Grabow kombiniert Xiujuan Wang hochauflösende Rotationsspektroskopie mit quantenchemischen Berechnungen, um die Struktur und nichtkovalenten Wechselwirkungen von Molekülen und ihren Komplexen zu untersuchen. Ihre Forschung zielt darauf ab, zu verstehen, wie die Molekülstruktur und schwache Wechselwirkungen die Molekülbewegung und chemische Reaktivität auf mikroskopischer Ebene beeinflussen.
Molekülstruktur, Dynamik und chemische Reaktivität
Ein Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf Geruchsstoffen und pharmazeutischen Molekülen, wie beispielsweise Methylbenzoat. Durch systematische Variation von Substituenten und Substitutionsmustern untersucht sie, wie elektronische Effekte interne Rotationsbarrieren und Molekülbewegungen mit großer Amplitude in konjugierten Systemen beeinflussen.
Parallel dazu untersucht sie die Claisen-Umlagerung, eine grundlegende organische Reaktion. Durch die Untersuchung von mikrosolvatisierten Clustern von Reaktanten und Produkten mit Lösungsmittelmolekülen wie Wasser oder organischen Säuren analysiert sie deren dreidimensionale Strukturen und nichtkovalente Wechselwirkungsmuster. Der Vergleich verschiedener Lösungsmittelumgebungen zeigt, wie Lösungsmittel die Durchführbarkeit von Reaktionswegen und Produkten auf molekularer Ebene erhöhen, und liefert Erkenntnisse über die Auswirkungen von Lösungsmitteln auf den chemischen Reaktionsmechanismus.
China Scholarship Council unterstützt internationalen Forschungsaustausch
Der China Scholarship Council (CSC) unterstützt herausragende Doktoranden bei längeren Forschungsaufenthalten im Ausland. Durch dieses Förderprogramm wird der internationale wissenschaftliche Austausch gestärkt und gleichzeitig die langfristige Zusammenarbeit und internationale Sichtbarkeit der Forschung gefördert.