Kürzlich reiste die Arbeitsgruppe Feldhoff in die Ruhrmetropole Bochum, um am 6. FAIRmat-Anwendertreffen teilzunehmen. Bei dieser Versammlung kamen innovative Köpfe und wegweisende Experten zusammen, die sich alle dem Ziel verschrieben haben, modernste Methoden im Bereich des Forschungsdatenmanagements zu entwickeln und zu verbreiten.
FAIRmat ist ein Konsortium im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und baut eine FAIR-Dateninfrastruktur für die Festkörperphysik und die chemische Physik fester Stoffe auf. NOMAD ist eine kostenlose und quelloffene Datenverwaltungsplattform für die Materialwissenschaft. Ihr Ziel ist es, wissenschaftliche Forschungsdaten FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) zu machen. Dadurch können materialwissenschaftliche Daten so verwaltet und weitergegeben werden, dass sie für die Arbeitsgruppe und die wissenschaftliche Gemeinschaft wirklich nützlich sind.
Während des Treffens an der Ruhr-Universität Bochum beteiligte sich die Arbeitsgruppe Feldhoff eifrig an aufschlussreichen Dialogen und Präsentationen. Ihr Ziel war es, die neuesten Erkenntnisse und Strategien zu extrahieren, die für die Verbesserung und Anwendung des Forschungsdatenmanagements entscheidend sind, und diese Innovationen weiter in ihr NOMAD-Oasis-Framework zu integrieren. Der Ideenaustausch war äußerst inspirierend, als Forscher und Datenwissenschaftler die Auswirkungen der FAIR-Prinzipien – Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit – in der Ära von Big Data beleuchteten.
Die Veranstaltung bot eine außergewöhnliche Gelegenheit, um sich über aufkommende Trends und technologische Implementierungen zu informieren, die darauf abzielen, die Art und Weise, wie Daten sorgfältig kuratiert und genutzt werden, neu zu definieren. Die gewonnenen Erkenntnisse werden den strategischen Fahrplan der Gruppe erheblich beeinflussen und verfeinern. Somit bleibt ihre Implementierung von NOMAD Oasis an der Spitze des Forschungsdatenmanagements.
Als das 6. FAIRmat-Anwendertreffen zu Ende ging, kehrten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Feldhoff mit einem reichen Fundus an Wissen und frischen Impulsen zurück. Sie sind bereit, die neu gewonnenen Einsichten in ihre Projekte einfließen zu lassen und das Forschungsdatenmanagement weiter voranzubringen.