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Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Sollte es zu Darstellungsfehlern kommen, haben sie wahrscheinlich einen veralteten Link verwendet. Die neue Adresse des PCI ist www.pci.uni-hannover.de

Frau Nadja Bigall W3-Professor ab 1. Februar 2018

Frau Dr. Bigall hat im Rahmen einer Bleibeverhandlung den Ruf auf eine W3 Professur für Funktionale Nanostrukturen angenommen. Herzlichen Glückwunsch, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Neues Nature Commun. Paper von J. Caro über MXene-Membranen: Eine erfolgreiche Chinesisch-deutsche Kooperation

Ein MXene der Zusammensetzung Ti3AlC2 wurde delaminiert und die Nanosheets zu einer 2-dimensionalen Membran für die Gastrennung  zusammengesetzt.

“MXene molecular sieving membranes…”, Nature Commun. 9 (2018) 155

Forscherteam der physikalischen Chemie beseitigt Kammerflimmern in nanoporöser Gastrennmembran

Energieverbrauch in der Kunststoffproduktion könnte erheblich gesenkt werden

Nach dem ersten Erfolg, den Gastransport durch metallorganische Gerüststrukturen (MOFs) mit Licht zu schalten [Nature Commun. 7:13872, 2016 Tunable molecular separation by nanoporous membranes], gelang es nun, die Gaspermeation durch MOF-Membranen mit elektrischen Feldern zu schalten [Science, 358, 347 (2017) Defibrillation of soft porous metal-organic frameworks with electric fields]. Die Arbeit wurde durch Science selbst [Flicking the switch on a molecular gate], aber auch durch Nature [Electro-shock treatment switches MOF on to gas separation] und andere Journale highlightet. Auch die Neue Presse berichtete [Revolution für die Plastikwelt].

Für weitere Informationen stehen Ihnen Prof. Dr. Jürgen Caro und Alexander Knebel M.Sc. vom Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3175 bzw. 2942 oder per E-Mail unter juergen.caropci.uni-hannover.de sowie alexander.knebelpci.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Frau Dr. N. Bigall auf W2-Professur „Funktionale Nanostrukturen“ berufen

Zum 1. Oktober 2017 wurde Frau Dr. N. Bigall auf die W2-Professur „Funktionale Nanostrukturen“ am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Naturwissenschaftlichen Fakultät berufen. Arbeitsschwerpunkt ist die Herstellung formkontrollierter Nanokristalle und deren Assemblierung zu Funktionsmaterialien mit maßgeschneiderten optischen, elektrischen, magnetischen und katalytischen Eigenschaften. Herausragende Erfolge ihrer bisherigen wissenschaftlichen Karriere waren die Etablierung einer BMBF-Nachwuchsgruppe im NanMatFutur-Wettbewerb 2013 und das Einwerben eines ERC Starting Grants 2016.

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

J. Caro

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1043.html

https://erc.europa.eu/funding/starting-grants

Nadja Bigall erhält ERC Starting Grant

Foto von Gel bestehend aus Nanoteilchen

Nadja-C. Bigall hat den vom Europäischen Forschungsrat geförderten ERC Starting Grant erhalten. Mit den sogenannten ERC Starting Grants wird europaweit exzellente und visionäre Forschung von herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit einer Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert.

Das vom ERC geförderte Projekt MAEROSTRUC widmet sich der gezielten Anordnung von Nanoteilchen (sogenannten Gelen), um so ultraleichte Materialien mit neuen physikochemischen Eigenschaften zu entwickeln. Ein so erzeugtes, beispielsweise leitfähiges Material könnte zukünftig möglicherweise in Batterien eingesetzt werden, ebenso wie in Touchscreens und Sensoren oder in der Photokatalyse.

Wir gratulieren Frau Bigall zum Einwerben dieses renommierten Projekts!

Hinweis: siehe auch Pressemeldung der Leibniz Universität Hannover vom 16.2.2017

Licht an - Fenster zu

Licht öffnet und schließt Fenster für den Gastransport durch Membranen

Neuartige Membranen, deren Selektivität sich dynamisch mit Licht schalten lässt, haben Forscher am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt: In die Membranen aus metall-organischen Gerüsten (MOFs) bauten die Forscher Azobenzol-Moleküle ein. Diese nehmen je nach eingestrahlter Wellenlänge eine gestreckte oder gewinkelte Form an. So lassen sich die Durchlässigkeit der Membran und der Trennfaktor bei der Trennung von Gasen oder Flüssigkeiten stufenlos einstellen. Die Forscher berichten in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI:10.1038/ncomms13872)

http://www.nature.com/articles/ncomms13872

Z. Wang, A. Knebel, S. Grosejan, D. Wagner, S. Bräse, C. Wöll, J. Caro, L. Heinke, Tunable molecular separation by nanoporous membranes, Nature Commun. 7:13872, 2016.