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Allgemeine Informormationen

Materialchemie ist eines der entscheidenden Gebiete der aktuellen chemischen Forschung, in dem wesentliche Innovationen auch im Hinblick auf die Entwicklung neuer Werkstoffe beispielsweise für die Medizintechnik oder die Mikroelektronik zu erwarten sind. Dies trifft derzeit insbesondere auf die Chemie von Nanomaterialien zu, denn neben Nanostrukturen, mit denen aufgrund grundlegend neuartiger Effekte die Nanotechnologie vorangetrieben wird, werden auch nanopartikuläre Materialien, die wie Industrieruß oder Kieselsäuren bereits seit Jahrzehnten im Gebrauch sind, ständig weiterentwickelt.
Mehr als in vielen anderen Studiengängen zum Thema Materialwissenschaften, die an deutschen Universitäten angeboten werden, steht im Studiengang Material- und Nanochemie der Universität Hannover die Erarbeitung der stofflich-chemischen, aber auch der physikalisch-chemischen Grundlagen als Basis aller werkstoffkundlichen oder produktionstechnischen Aspekte im Vordergrund.

Konzepte zur Synthese von Materialien und Nanosystemen, ihre festkörperbezogene Analyse und Charakterisierung sowie ihre Applikationsprofile werden erarbeitet und diskutiert.

Die im Studienprogramm behandelten Materialklassen reichen von Metallen und Halbleitern über Keramiken zu Polymeren und modernen Hybridmaterialien. Kurse in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Kautschuktechnologie und Instituten der Informationstechnik und des Maschinenbaus dokumentieren die Interdisziplinarität des Studiengangs.
Dadurch erhalten die Absolventen dieses Master-Studienganges nicht nur die Sachkompetenz, materialchemische Problemstellungen wissenschaftlich kompetent zu bearbeiten, sondern auch die Fähigkeit gemeinsam mit beispielsweise Physikern oder Ingenieuren komplexe Problemlösungen zu erarbeiten.